„Kuchen backen in Kigali“ von Gaile Parkin

Angel, eine nicht ganz junge Frau deren Schicksal nicht nur einmal schlimme Wendungen genommen hat, lebt mit ihrem Mann Pius und ihren 5 Enkelkindern in Ruanda. Nach dem tragischen Tod von Angels Kindern kümmern sich diese um die Enkel. Den Unterhalt verdient sich Angel mit Kuchen backen. Doch sind es keine gewöhnlichen Kuchen die sie bäckt. In jedem Kuchen steckt eine Geschichte. Jedes ein Unikat. Nicht nur die Kuchen strahlen die Liebe und Güte aus mit der sie gebacken wurden. Der Bestellvorgang ist ebenso magisch. Die Kunden kommen zu Angel um Kuchen zu bestellen und gehen mit einer neuen Erkenntnis für ihr Leben. Angel ist wie eine Schamanin, die den Kunden mit dem Kuchen die Seele streichelt.
Wer in diesem Buch Spannung sucht…kann lange suchen, diese wird er nicht finden. Aber darum geht es in diesem Buch auch gar nicht. Es geht darum, dass egal wie schlimm das Leben einen gebeutelt hat, es geht weiter. Man kann trotz allem was passiert immer noch das Leben, die Menschen und alles um einen herum genießen. Dies soll auch glaube ich das Cover verdeutlichen… bunt wie das Leben.

Mir hat das Buch wider Willen gut gefallen. Es ist ein stilles und schönes Buch. Etwas für gemütliche Stunden bei einem leckeren Stück Kuchen mit Tee.

Gaile Parkin, geboren und aufgewachsen in Sambia, studierte in Südafrika und England. Sie hat in vielen Ländern Afrikas gelebt. Heute arbeitet sie als Beraterin zu Fragen der Erziehung, Geschlechterrollen und HIV-Erkrankungen.

vom Verlag über vorablesen.de bekommen. Vielen Dank 🙂

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