„Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells

Der 15-jährige John lebt mit seiner Mutter und seiner Tante, die ein Bestattungsinstitut betreiben, in einem kleinen Nest Namens Clayton County. Dass John kein gewöhnlicher Teenager ist wird einem ziemlich schnell klar. Soziale Kontakte halten sich bei John in Grenzen. Ihn interessieren schlicht und einfach keine Menschen und schon gar nicht deren rührselige Gefühle. Der einzige Freund den John hat, dient diesem auch nur als Tarnung, damit die Leute um ihn herum, ihn nicht für einen vollkommenen Freak halten. Freak deshalb, weil John´s Hobby alles andere als normal ist. John ist fasziniert von Serienmördern, von Leichen und allem was damit zusammenhängt. Deshalb hilft er auch gerne bei seiner Mutter im Bestattungsinstitut mit, was dieser aber nicht ganz geheuer ist als sie merkt welcher Art John´s Interesse ist.

Der Mörder, der seit kurzem im stillen Clayton umgeht, kommt John gerade recht. Er ist fasziniert von den Taten des Serienkillers. Doch bei der ganzen Faszination muss John immer aufpassen, dass er sein eigenes Monster im Zaun hält. Denn John ist überzeugt, dass es kein Zufall ist, dass er den Namen eines Serienkillers trägt. Zudem weiß er, dass auch in ihm ein Mörder nur darauf wartet rausgelassen zu werden.

Ich hab das Buch regelrecht verschlungen. So ist es mir schon lange nicht mehr gegangen. Zugegeben am Anfang war es etwas komischt dieses Buch aus der Sicht eines 15-jährigen zu Lesen. Doch das ist schnell verflogen, da John schon ziemlich reif für sein Alter ist. Die Erzählweise hat sich sehr flüssig lesen lassen.

So ziemlich in der Mitte hab ich gedacht, dass das Buch in den Fantasy Bereich abrutschen wird….(was nicht wirklich mein Ding ist) dem war es dann glücklicherweise doch nicht so.

Der Begriff Thriller ist vielleicht nicht wirklich treffend gewählt, trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen!

Dan Wells, Anfang dreißig, studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans »Ich bin kein Serienkiller« hat der Horror ein faszinierendes neues Gesicht bekommen. Mit »Mr. Monster« setzt er seine Trilogie um den jungen John Cleaver fort

Vom Verlag über vorablesen.de bekommen. Vielen Dank! 🙂

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