Der Trakt von Arno Strobel

Kurzbeschreibung

»Und wer bist du wirklich?«
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Der Autor

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Der Trakt ist sein dritter Roman.

Meine Meinung

Das Buch fängt mittendrin an. Ohne eine wirklich Vorgeschichte und ohne viel zu erklären wird der Leser in die Ereignisse hineingeworfen. Genauso wie die 34-jährige Protagonistin Sibylle Aurich.

Sibylle wacht in einem merkwürdigen Krankenzimmer auf und weiß nicht wie sie dahin gekommen ist. Scheinbar unverletzt und klar bei Verstand ist ihr nicht klar was sie dort soll. Als ihr der anwesende Arzt auch noch erklärt, dass sie seit einem Überfall bei dem sie einen Schlag auf den Kopf bekommen hat, zwei Monate bewusstlos war und ihr 6-jähriger Sohn gar nicht exisiert, geht sie zunächt von einem Irrtum aus.

Sie schafft es den Arzt zu überwältigen und flieht aus dem vermeintlichen Krankenhaus. Es stellt sich raus, dass sie in dem Keller einer Privatklinik untergebracht wurde. So wie sie ist, ohne Hab und Gut, versucht Sibylle nach Hause zu kommen.

Für Sibylle scheint dies alles ein Fehler zu sein. Denn schließlich kann sie sich an alles erinnern. Dabei ist sie aber auch die einzige. Ihre beste Freundin und noch nicht mal ihr eigener Mann erkennen sie wieder. Was ist hier los?

Total durcheinander versucht Sibylle das Missverständnis  aufzuklären und erhält dabei Hilfe von Rosie und Christian.

Rosie, eine überaus nette und hilfsbereite ältere Frau und Christian, der behauptet er wüsste was mit Sibylle wirklich los sei und wolle ihr helfen, scheinen Sibylle aber nicht wirklich geheuer zu sein.

Doch wem kann sie wirklich vertrauen? Wer sind diese Leute, die sie verfolgen? Und warum kann sich der Rest der Welt nicht an sie erinnern?

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Sprache des Autors war leicht verständlich und die Spannung gut verteilt. Nervenkitzel beherrscht das Buch. Menschen tauchen auf, wollen dir helfen, verraten dich. Das ganze Buch über bleibt der Leser mehr oder weniger ahnungslos und kommt nicht dahinter was mit Sibylle wirklich los ist.

Erst auf den letzten Seiten lüftet der Autor Sibylles Geheimnis. Und weder Sibylle noch die Welt um sie haben an Amnesie gelitten….. Spannung pur!

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