Entrissen von Tania Carver

Kurzbeschreibung

Der Serienkiller hat zum dritten Mal zugeschlagen. Die Wohnung ist in Blut getränkt,die Tote liegt gefesselt in ihrem Bett. Ihr Körper ist bizarr entstellt. Wieder ist das Opfer eine schwangere junge Frau. Die Profilerin Marina übernimmt den Fall und ist entsetzt von der Grausamkeit der Morde. Indizien deuten auf eine Täterin. Aber kann eine Frau so etwas tun? Plötzlich schlägt der Killer wieder zu. Für Marina beginnt ihr ganz persönlicher Alptraum.

Meine Meinung

Überraschend aber gut.
Eine Babyparty endet im Masaker. Die Polizisten erwartet am Tatort ein grausames Bild. Zwei Frauen, brutal ermordet. Eine von ihnen war hochschwanger. Doch von dem der Mutter entrissenen Baby fehlt jede Spur. Da das Kind noch leben könnte bleibt dem Ermittlerteam nicht viel Zeit es zu finden.

Weil der Fall so brisant ist und keine Aufschub duldet, wird die Profilerin Marina hinzugezogen. Sie hat bereits einmal der Polizei bei Ermittlungen geholfen und hätte dafür fast mit ihrem Leben bezahlt. Zu jener Zeit begann auch die Affäre zwischen Marina und dem Ermittler Phil. Dieser ist auch an der Aufklärung des Falls beteiligt und so kommt es, dass die zwei sich wieder näher kommen.

Was keiner zu diesem Zeitpunkt weiß ist ,dass der Täter eine Liste abarbeitet. Eine Liste mit Namen von schwangeren Frauen. Und Marina ist eine davon. Denn auch sie trägt seit einigen Monaten ein Kind in sich.

Tania Carver hat ein blendendes Debüt geschrieben. Trotz der für meinen Geschmack etwas schleppenden Spannung gelang ihr ein Buch mit einigen psychologisch sehr interessanten und auch verqueren Charakteren. Ich hab noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Die Autorin hat eine Art stillen Psychothriller geschaffen, der die schlimmen aber auch verzweifelten Seiten eines Menschen aufdeckt.

Aufgrund der interessant verstrickten Geschichte kann ich das Buch nur empfehlen. Was mir etwas gestört hat, war wieder mal die heißgeliebte Lovestory zwischen Marina und Phil. Dennoch hat auch diese Liaison dem Thriller keinen Abbruch getan.

Mütter und Schwangere sollten schon starke Nerven und eine nicht allzu blühende Phantasie haben wenn sie sich entschließen das Buch doch zu lesen. Manche brutale und blutige Szenen werden sehr ausführlich beschrieben. Der abgehärtete Rest kann sich auf unterhaltende und interessante Lesestunden freuen.

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