Tag 20 – Welches Buch hat dich am meisten negativ überrascht?

Stöckchen– 20 Tag

Mein Freund hat total begeistert von diesem Buch erzählt. Es würde ja sooo gut die Atmosphäre und Mentalität Griechenlands beschreiben. Ich bin natürlich neugierig geworden… was es denn für ein Buch ist, dass mir quasi Urlaubsfeeling rüberbringen soll… und war echt enttäuscht. Ich muss dazu auch sagen, dass ich es abgebrochen habe. Vielleicht… aber nur vielleicht wage ich mich nochmal dran in der Hoffnung, dass es mir dann besser gefällt. Aber eigentlich habe ich es so in Erinnerung, dass es nur um Frauen, Sex, Frauen, Sex.. Frauen…. geht. Naja.

Der berühmte Roman über Alexis Sorbas, den urwüchsigen Philosophen des einfachen Herzens, der alle Berufe kennt, „die man mit Fuß, Hand und Kopf“ ausüben kann. Eine Liebeserklärung an Griechenland und seine Menschen, ein Schelmenroman von antiker Heiterkeit.

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4 Kommentare »

  1. Joannis Said:

    Hallo zusammen,

    ich bin der besagt Freund und ich muss hier ganz energisch eingreifen. Es ist schließlich mein Lieblingsbuch und ich habe eine ganze Arbeit darüber in Kunstgeschichte geschrieben! Was ich damals an Inhalt über dieses Buch herausgearbeitet habe ist wahrlich mehr, als Frauen, Sex, Frauen, Sex!!!

    Das Thema „FRAUEN“ kommt dennoch vor in diesem Buch, es dient allerdings einer philosophischen Symbolik, die sich durch das ganze Buch zieht. Es veranschaulicht die Wirkung des dionysischen Teils in uns, personifiziert durch einen der beiden Helden „Alexis Sorbas“. Dieser ist durch und durch triebhaft und ein ewiger Schürzenjäger, er lebt sein Leben in vollen Zügen und muss tanzen wenn sein Herz begehrt. Dieser Sorbas bringt das Leben des anderen Helden, der das apollinische Prinzip repräsentiert, komplett durcheinander. Dieser Held ist das glatte Gegenteil, ein ständiger Grübler und durch Vernunft gebremster Mensch. Trotz der großen Unterschiede freunden sich die beiden an, und genießen eine Zeitlang eine Männerfreundschaft, in der der ungebildete Sorbas zum Mentor für den „Chef – Afentiko“ wird. Das Buch ist ein auf und ab der Gefühle und entspricht dabei der nietzscherianischen Weltsicht vom ewigen Kreislauf der Dinge. So endet das Buch zwar ohne Happy End, aber der Leser hat zwei Figuren kennen bzw. lieben gelernt, die er in sich selber wieder finden kann, wenn er den Mut dazu hat.

    Ein absolut wunderbares Buch für alle in gerne ein wenig grübeln und herum philosophieren – für Griechenland Liebhaber, ein absolutes Muss! Eventuell auch ein Männerbuch, den so manch eine meiner Freundinnen hat dieses Buch einfach so weggelegt, wogegen alle meine Freunde meine Begeisterung bestätigten.

    … und wer das Buch nicht ausließt, ist selber schuld!!!

    • buchimkopf Said:

      Frechheit..jetzt fällt er mir in meinem eigenen Blog in den Rücken 😀
      Da sieht man mal wieder wie verschieden Geschmäcker sind… ( und nur so zur Info: mein Freund liest …wenn überhaupt.. ein Buch im Jahr 😀 *fies* )

      • Joannis Said:

        Ich lese mehr Fachliteratur, Romane sind wahrlich nicht mein Fall.
        Viel Spass im Blog

      • buchimkopf Said:

        Da muss wohl jemandem der Laptop aus der Hand gerissen werden 😛


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