Lost in History – Gegenwart v. Axel Westerwelle

Christoph führt ein rundum zufriedenes Leben. Er hat eine ihn liebenden Familie, ist erfolgreich in seinem  Job und auch sonst stimmt alles. Wäre da nicht die fixe Idee in Christophs Kopf.  Während andere Menschen Briefmarken sammeln oder am Wochenende an Autos rumschrauben, ist Christoph der festen Überzeugung, dass es den Menschen möglich ist in der Zeit zu reisen.  Was seine Frau zunächst als Hobby durchgehen lässt, geht auch ihr so langsam auf die Nerven.

Während sich Christoph immer mehr in die Materie Zeitreisen und Außerirdische vertieft, wird er von seinem Umkreis nur noch belächelt. Die Einzigen, die von seiner  Idee begeistert sind, sind seine beiden Kinder. Doch auch die können ihm nicht helfen als sein Hobby zur einer Last für die Ehe wird.

Und auch wenn Christoph es unwahrscheinlich findet, dass ausgerechnet ein Nicht-Wissenschaftler wie er hinter das Geheimnis der Zeit kommen soll, gibt er nicht auf. Er sammelt Unmengen von Infomationen aus der ganzen Welt und sortiert diese akribisch bis er auf etwas stößt. Die gesammelten Daten ergeben ein Muster. Eines das vor ihm scheinbar noch niemand entdeckt hat. Begeistert von dieser Entdeckung folgt Christoph den Hinweisen und begibt sich auf eine Reise, die er wohl so nie für möglich gehalten hat.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch nicht schlecht. Die Thematik des Zeitreisens war für mich etwas Neues und Interessantes. Auch war es spannend zu lesen wie ein normaler Mensch,trotz seines nicht vorhandenen Wissens auf diesem Gebiet und auch sonstigen fehlenden wissenschaftlichen Voraussetzungen und der fehlenden Unterstützung seiner Umgebung, seinen Traum nicht aufgibt.

Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich wirklich flüssig lesen. Bremsend wirkten auf mich jedoch die allzu sachlichen Stellen in der Story.  Natürlich will ich etwas über das Thema Zeitreisen erfahren wenn es Bestandteil der Geschichte ist aber „weniger ist mehr“ wäre hier vielleicht besser gewesen. Ich muss zugeben, dass ich teilweise Sätze überlesen habe, weil ich einfach mit den Gedanken von Christopher und seiner Rechnerei nicht mehr mitgekommen bin.

Trotzdem hat die Geschichte meiner Meinung nach Potential. Denn schließlich war dieses Buch erst der Anfang. Die weiteren Verlauf von Christophs Reise mitzuverfolgen könnte ich mir durchaus vorstellen.

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