GreenSinn von Hanna Roßmanith

Lula und Net wollen sich zusammen ein Schloss erbauen. Ein grünes. Grün wie die Hoffnung. Leicht wie ihre Liebe. Wäre da nicht immer wieder die Vergangenheit der beiden, die ihnen in die Quere kommt. Die Frauen, die Net vor Lula hatte geben ihr keine Ruhe. Immer wieder tauchen die Gestalten der Verflossenen im Schloss auf und färben alles um, rütteln an der Beziehung und säen Zweifel.
Das Buch hat mir vor allem wegen dem Titel und dem superschönen Cover angeprochen. Das Auge liest ja bekanntlich mit.
Hanna Roßmanith hat ein Buch geschrieben das in Träumen spielt. Es fehlt eine Art roter Faden dem man folgen könnte und nachdem ich in diesem Buch verzweifelt gesucht habe. Man taucht ein in die Gefühlswelt von Lula und Net, die auf mich teilweise sehr verwirrend gewirkt hat, da dem Leser alles in Bruchstücken serviert wird. Obwohl das Buch bestimmte Gefühlmomente gut rüberbringt, konnte ich mich weder mit der Geschichte noch mit den Protagonisten wirklich identifizieren. Alles spielt im Hier und Jetzt. Es wird geliebt, gefühlt, gehofft und geträumt. Im Großen und Ganzen, wenn man den die Personen an sich ranlässt, ein Buch zum Verweilen und Abtauchen. Ich hätte mir von diesem Buch mehr Konsistenz erhofft, etwas an was sich der Leser klammern kann und Personen mit denen ich mitfühlen könnte.

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