Bookanizer von Susanne Bohne

Sofia führt ein unscheinbares Leben. Sie hat einen Job der sie langweilt, von bestimmten Kollegen ganz zu schweigen, und führt eine Beziehung, die eher einer Zweckgemeinschaft gleicht als einer romantischen Verbindung. Die einzige Abwechslung bietet ihr eine esoterisch etwas zu sehr angehauchte Freundin und das Schreiben an ihrem Blog.

Alles ganz normal soweit. Bis Sofia immer mehr seltsame Fanpost per Email erreicht, in der sie als sexy Raubkatze dargestellt wird. Was Sofia zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass eine literarische Sexbombe den gleichen Namen trägt wie sie.

Und dann meldet sich auch noch der Autor des berüchtigten Werks und bezirzt Sofia mit seinen Mails, bis es schließlich zu einem Treffen kommt. Doch es läuft alles anders als  geplant…..

Susanne Bohne beschreibt die Geschichte einer Frau, die jedem von uns passieren könnte, ausgenommen die Namensverwechslung.

Mit einfacher, wortgewandter und witziger Sprache schafft es Susanne Bohne den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Figur der Sofia, einer enttäuschten Träumerin, die trotzdem weiter hofft, ist so authentisch, dass die Story auch aus dem eigenen Leben stammen könnte.

Das Einzige womit ich meine Probleme beim Lesen hatte, waren die teilweise plötzlichen und nicht nachvollziehbaren Szenenwechsel. Im Großen und Ganzen hat die Autorin ein überaus gelungenes Debüt abgeliefert, dass vor allem durch den Witz und Charme der Protagonistin besticht.

Zur Verfügung gestellt vom michason & may Verlag. Vielen lieben Dank dafür  🙂

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