Die tote Schwester von Stephan Brüggenthies

Der Titel und das Cover waren für mich genug Gründe um mir dieses Buch genauer anzuschauen. Zugegeben, keine wirklich guten Argumente um sich für eine Lektüre zu entscheiden. Und zu diesem Zeitpunkt wusste ich auch nocht nicht was für eine tolle Story mich da zwischen zwei Buchdeckeln erwartet.

Hauptkommissar Zbigniew Meier und seine gerade volljährig gewordene Freundin Lena, verbringen zur Feier ihres Geburtstags zwei Wochen in New York. Während dieser Zeit lernen sie den älteren Emigranten Samuel Weissberg kennen, mit dem Lena mehr Zeit verbringt als es Zbigniew lieb ist. Samuel hat jahrelang vergebens versucht das Rätsel um seine, in Deutschland verschwundene Schwester Eva, zu lösen. Vergebens versucht Samuel den Hauptkommissar dazu zu bewegen ihm bei der Suche zu helfen.

Kaum wieder in Deutschland angekommen, verschwindet Lena spurlos. Kurze Zeit später stellt sich raus, dass sie entführt wurde. Doch von wem und wieso? Lena hatte keine Feinde.

Kurz darauf erfährt Zbigniew, dass Samuel Weissberg ebenfalls verschwunden und nicht zu erreichen ist. Zufall? Daran glaubt Zbigniew nicht und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Es muss einen Zusammenhang zwischen der verschwundenen Eva und Lena geben.

Leider war mir Stephan Brüggenthies bisher unbekannt. Das erste Buch um Zbigniew, „Der geheimnislose Junge“, hab ich bedauerlicherweise einfach übersprungen. Kaum hatte ich „Die tote Schwester“ in der Hand, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Zwei Geschichten, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, verwebt der Autor geschickt zu einer spannenden Story. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, weil man als Leser nicht alles vorgekaut bekam, sondern miträtseln konnte. Die gut dosierte Spannung, die bis zum Schluss anhält, hat das Lesen für mich zu einem wahren Krimigenuss gemacht. Einziger Kritikpunkt ist der, dass manche Personen, die bei Zbigniew´s erstem Fall eine Rolle gespielt haben, hier wieder auftauchen. Und zwar auf eine Art, die mir persönlich etwas den Spaß am Lesen vom ersten Buch nimmt.

Mein Fazit: ein wahres Krimischätzchen, das einem spannende Lesestunden bis zur letzen Seite bescherrt. Dafür gibts von mir die vollen 5 Sterne.

Vielen Dank an den Eichborn Verlag und Blogg dein Buch  😉

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5 Kommentare »

  1. Franziska Said:

    Eine wirklich gelungene Rezension! Das erste Buch habe ich auch schon gelesen und fand, dass schon sehr gut. Nun werde ich mir das zweite Buch von Frau Brüggenthies auch kaufen.

  2. buchwelten Said:

    So Tati, da ich meine Rezension heute geschrieben habe, konnte ich dann nun gerade auch deine lesen! Eine schöne Rezension und ich sehe, auch du kamst gut klar, obwohl du den ersten Teil nicht kanntest!
    LG Marion

    • buchimkopf Said:

      Ja 😉 ich hab mich auch durch andere Rezis gelesen und es war eigentlich kein Problem wenn man den ersten Teil nicht kannte. Eins ist aber klar… sein erstes Buch werde ich mir auch noch vorknöpfen 🙂

  3. Hallo,
    Das Buch bietet Qualität von der ersten bis zur letzten Seite. Selten hat mich ein Kriminalroman so sehr in seinen Bann gezogen wie dieser. Stephan Brüggenthies versteht es, ohne viel Blutvergießen, einen konstanten Spannungsbogen zu erzeugen, der mich sofort packt und in die Geschichte eintauchen lässt.
    Wenn Du möchtest, kannst Du meine Rezension dazu lesen. 🙂

    http://www.netzblogger.net/stephan-brueggenthies-die-tote-schwester-krimi-rezension-276


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