Alle Rache will Ewigkeit von Val McDermid

Kurzbeschreibung lt. amazon:

Die Profilerin Charlie Flint bekommt unerwartet Post, ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen brutalen Mord an ihrem alten College in Oxford. Dort ist auf einer Hochzeitsfeier der Bräutigam erschlagen worden. Während die Gäste sich den Champagner schmecken ließen, hat man seine blutüberströmte Leiche in den nahen Fluss geworfen. Charlie weiß nicht, wer der Absender ist, doch das Verbrechen will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. Weil sie gerade vom Dienst suspendiert worden ist, hat sie genug Zeit für Nachforschungen in Oxford. Je mehr sie in die geschlossene Welt der Universität eindringt, desto unbegreiflicher wird die Tat. Und jeder ihrer Schritte könnte einer zu viel sein …

Meine Meinung:

Charlie Flint, von Beruf Profilerin erhält eines Tages Post von ihrer alten Freundin Corina. Die Post besteht aus Zeitungsausschnitten zu dem dramatischen Tod an Corinnas Schwiegersohn Philip. Philip wurde auf seiner eigenen Hochzeitsfeier, auf dem Gelände des Oxford Colleges, abseits des Festes hinterhältig erschlagen und ins Wasser geworfen. Und obwohl bereits ein Pärchen, die Geschäftspartner von Philip,  als Täter gelten und auch auf ihre Verurteilung warten, glaubt Corinna den wirklichen  Mörder zu kennen. Charlie soll ihr nun dabei helfen den wahren Schuldigen zu stellen.
Da Charlie gerade beruflich nicht wirklich gut dasteht, weil sie für die Entlassung eines Verdächtigen verantwortlich gemacht wird  der später mehrere Frauen umbringt, sieht sie in dem Auftrag  ihre Chance zur Rehabilitation. Zudem ist  die Ermittlungsreise nach Oxford eine gute Gelegenheit um Lisa zu sehen. Eine Freundin für die Charlie insgeheim mehr als nur Freundschaft empfindet. Je mehr Charlie in der Vergangenheit  des vermeintlichen Täters abtaucht umso gefährlicher wird es für sie selbst.
Dies war mein erstes Buch von Val McDermid und ich muss sagen es hat mich fast dazu gebracht nie wieder etwas von der Autorin in die Hand zu nehmen.  Es hat eine Weile gedauert bis ich mich an den ausschweifenden und langatmigen Schreibstil gewöhnt habe. Zudem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin, die ja selbst am Oxford College war, zu sehr von der Story abschweift und einfach in Erinnerungen schwelgt. Das ist meiner Meinung nach bei einem Krimi etwas fehl am Platz. Zu der  Vielzahl an Personen, die dem Leser gleich zu Anfang aufgedrückt werden, kommt auch noch das Chaos der romantischen Gefühle in dem sich die Protagonistin Charlie befindet.
Um weil sich fast das ganze Buch so dermaßen gezogen hat, war ich umso überraschter als es dann auf den letzten ca. 150 Seiten wirklich so spannend wurde, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte.  Vielleicht eine Taktik der Autorin aber so schwer muss man es dem Leser dann doch nicht machen.
Das Durchhalten hat sich für mich in dem Fall wirklich gelohnt und weitere Werke der Autorin werden folgen.

Mehr Infos zu der Autorin und ihren Bücher  http://www.val-mcdermid.de/

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4 Kommentare »

  1. laberladen Said:

    Val McDermid ist ein Autorenname, über den ich schon öfter gestolpert bin, aber von der ich noch nie etwas gelesen habe. Dir scheint es ähnlich gegangen zu sein. Und Deine Rezi hat mich jetzt nicht gerade dazu gebracht, in den nächsten Buchladen zu rennen und ein Buch von ihr zu kaufen.
    Auch wenn Dich das Ende doch noch gefesselt hat – ich warte wohl lieber erst einmal ab, ob Dich andere Werke von ihr mehr überzeugen.
    LG 🙂

    • buch im kopf Said:

      Ich hab auch von eingefleischten Fans gelesen das es wohl nicht ihr bestes Buch war. Ich hab hier noch 2 (wenn ich mich noch recht erinnere) Bücher von ihr, die ich auf jeden Fall noch lesen werde 🙂

  2. Sabine Said:

    Nein, ich les die Rezi jetzt mal nicht!!!!

    Aber ich hab ja erst vor Kurzem Vatermord gelesen und das fand ich absolut genial!!!

    Und deswegen freu ich mich jetzt einfach mal weiter stille auf den Schinken 😉
    Grüßle
    Bine

  3. nantik Said:

    Okay, dann weiß ich ja schon mal, welches Buch von Val McDermid ich nicht lesen werde. 😉
    Obwohl ihr Schreibstil ja generell etwas … ähm … langatmig ist. Mh, langatmig trifft es nicht so ganz. Vielleicht eher umständlich. Will sagen: Es braucht meistens ne Weile, mit der Geschichte warm zu werden. Aber wenn man erstmal drin ist, dann lohnt es sich!


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