Mein erstes Mal….

……mit einem e-book!

Lange habe ich mich dagegen gewehrt… gegen die bösen nicht nach Buch riechenden Reader. BIS ich einen zum Geburtstag bekam. Es hat eine Weile gedauert bis ich dahintergestiegen bin  wie das Gerät funktioniert. Erwähnenswert ist dabei vielleicht auch, dass ich nicht sonderlich Lust hatte zu verstehen wie es funktioniert (denn eigentlich ist es ziemlich simpel). Wie sollte den auch so ein Stück Technik ein echtes Buch aus Papier ersetzen?! Das geht doch nicht! Monatelang wurde der Kindle von mir ignoriert ( ja gut ein paar Kurzgeschichten habe ich damit schon gelesen ;D  aber so richtig warm sind wir zwei nicht geworden). Heute habe ich mein erstes e-book  auf dem Kindle beendet und bin eigentlich erstaunt. Es ging besser als ich dachte. Klar, man muss sich erst an dieses kantige, kalte etwas.. das fast nichts wiegt gewöhnen aber das geht schneller als man denkt.
Fazit: Eine nette Erfindung, deren Vorteile bez. Gewicht, Speicherplatz und Bequemlichkeit ( man denke an dicke Schmöcker im Bett) nicht von der Hand zu weisen sind. Und die ich auch in Zukunft öfter in Anspruch nehmen werde. Und hier das BERUHIGENDE liebe Leseratten: ES WIRD NIEMALS EIN NORMALES BUCH ERSETZEN KÖNNEN! ….(zumindestens für mich 🙂 ) *tüdelü* Ich lauf dann jetzt zum Bücherregal und tue was gegen meine „Bücherduft-Entzugserscheinungen“

Und wie geht es Euch damit? Habt Ihr bereits einen Reader und habt so gute Erfahrungen damit gemacht, dass normale Bücher nicht mehr von Interesse für Euch sind? Kommt Euch ein Reader nicht ins Haus? Oder seht Ihr das wie ich, dass es eine nette Ergänzung aber kein Ersatz sein kann?

P.S. dieses e-book war übrigens mein „Versuchskaninchen“  ORCHIDEENSTAUB VON TANJA PLEVA 

Rezi HIER

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22 Kommentare »

  1. Hey Tati,

    also hast Du es doch geschafft ein ebook auf dem Kindle zu lesen;) Gratuliere! Und war es so schlimm?
    Ich gebe Dir natürlich recht, dass ein gedrucktes Buch nach wie vor seine Vorteile hat. Aber, wenn man nicht mehr 20 ist, wie ich, hat so ein ereader (in meinem Fall das IPad) schon gewaltige Vorteile: das Lesen am Abend im Bett mit beleuchteter Oberfläche ist einfach für meine Augen komfortabler und vllt. kann ich dadurch den Einsatz einer Lesebrille noch etwas hinaus zögern . Es gibt auch keine Streitereien mehr bzgl. stoerendem Licht im Schlafzimmer mit meinem lieben Mann! Also auch der ereader hat seine Vorteile;))
    glG aus Linz
    Barbara

    • buch im kopf Said:

      Barbara welchen Reader hast du? Der Kindle ist nicht beleuchtet (oder gibts da noch ein Knöpfchen das ich noch nicht entdeckt habe? ). Das finde ich aber auch gut, weils für mich dann wie vorm PC sitzen wäre und die 8 Stunden beim Arbeiten reichen vollkommen 😀

      • Tati, ich habe das IPad von Apple! Ist natürlich nicht so leicht und handlich wie z.B. der Kindle. Aber ich lese nicht nur damit, sondern höre Musik, fotografiere und da ich viel unterwegs bin kann ich jederzeit meine emails abrufen…und meine Bücher sind immer alle mit dabei 😉

      • buch im kopf Said:

        ok das ist dann wahrscheinlich eh eine Art PC-Ersatz 🙂

  2. LiesMit Said:

    Ich habe mich auch lange gegen eReader gewehrt und als der Kindle dann bei mir einzog, ging ich auch zögerlich da ran. Inzwischen muss ich aber zugeben, dass ich lieber auf dem Kindle lese, als ein Buch in die Hand zu nehmen. Er ist einfach so schön leicht, liegt mit einer Hülle noch besser in der Hand und die Augen werden nicht so schnell müde. Ganz werde ich auf Bücher nie verzichten, einige möchte ich halt doch im Regal stehen sehen – aber inzwischen kommt auf 10 eBooks 1 normales Buch bei mir

    • buch im kopf Said:

      Wow.. dich scheint der Reader aber wirklich überzeugt zu haben o_O
      Das kann ich mir bei mir gar nicht vorstellen.

  3. Roman Said:

    Ich habe das Archos 101 Tablet und auf diesem jede Menge Fachbücher. Ich finde es sehr praktisch, dass ich die Bücher immer dabei habe und unterwegs schnell mal was nachschlagen kann. Wenn ich die alle mitschleppen müsste, bräuchte ich keine Notebooktasche, sondern eine Schubkarre.
    Normale eBooks kann man mit dem Gerät auch gut lesen, weil er kaum was wiegt, man die Schriftgröße gut anpassen kann und es dank der Hintergrundbeleuchtung überall möglich ist, zu lesen, ohne mit einer Leselampe hantieren zu müssen. Meiner Meinung nach haben eBooks nur den einen Nachteil: Das Bücherfeeling ist nicht vorhanden. Eine friedliche Koexistenz zwischen Buch und eBook ist aber problemlos möglich. 😉

    • buch im kopf Said:

      da zeigt sich der Vorteil an Speicher ja wohl sehr deutlich.
      Aber wie es privat… greifst du da tatsächlich auch zum Tablet?

      • Roman Said:

        Bisher nicht, aber ich habe es bereits geplant. Im Moment befindet sich genug Papier auf meinem Bücherstapel, da wird es also noch etwas dauern. 🙂

  4. buchwelten Said:

    Hei Tati,

    ein guter Bericht, der deine Zwiespältigkeit rüberbringt 😉

    Mir kommt so ein Reader nicht ins Haus, ich habe mich damals gegen mein erstes Handy auch sehr lange gewehrt.
    Ich möchte ein Buch lesen, in dem ich blättern kann, ich kann mich mit dem Teil nicht anfreunden.

    Allerdings hat Sebastian Fitzek mal auf einer Lesung gesagt, dass die Reader z.B. an Schulen eine tolle Sache wären:
    Keine Schulbücher mehr schleppen, alles auf dem Reader drauf. Das fänd ich schon eine feine Sache.

    Lieben Gruß
    Marion

    • buch im kopf Said:

      Hihi Marion,

      bin gespannt wie lange du durchhälst 🙂
      Bist nicht mal ein wenig neugierig wie das ist?

      • buchwelten Said:

        Nein, ehrlich gesagt gar nicht …

      • buch im kopf Said:

        hmm richtig standhaft die Frau 🙂

      • buchwelten Said:

        Ja, schon. Wenn ich Wolfgangs Kapitel lese, dann auch gedruckt und nicht am PC, da lese ich einfach nicht gern 🙂

      • buch im kopf Said:

        Aufm PC lesen hasse ich auch wie die Pest. Aber das ist eigentlich nicht vergleichbar zumindest nicht mit dem amazon Reader (da liest es sich wirklich wie auf Papier und wenns kein Licht gibt dann siehts du eben nix. Wie bei einem normalen Buch.) . Wie das mit den beleuchteten Modellen aussieht weiß ich nicht. Aber da könnte ich mir dieses „PC-Gefühl“ gut vorstellen.

      • buchwelten Said:

        Ich werde wohl nicht in Verlegenheit kommen es zu testen 🙂

      • buch im kopf Said:

        ich schicke es dir ganz heimlich per Post…

      • buchwelten Said:

        Da wärst du aber echt irre, mir so ein teures Teil heimlich zu schicken 🙂

      • buch im kopf Said:

        Jetzt wäre es auch nicht mehr heimlich ;D

    • buchwelten Said:

      Stimmt, sind wir also beide aus dem Schneider …

  5. Anja Ollmert Said:

    Ich bin ein absoluter E-Book Verfechter und sozusagen ein heavy User. 350 Bücher haben auf meinem Reader Platz und verschwinden spielend in meiner Handtasche, egal wohin ich will. Versucht das mal mit eurem Bücherregal.
    Da ich auch im Urlaub besonders viel lese, erleichtert er mir das Reisen.

    Das bedeutet jedoch nicht, dass ich keine richtigen Bücher mehr kaufe, denn ich habe einige Reihen, die bei Neuerscheinungen sofort nach Vervollständigung schreien. Doch nicht jedes Taschenbuch, das ich einmal gelesen habe, muss ich auch behalten. Für solche Werke ist mein Reader der perfekte Ort. Ich habe ihn in eine Hülle eingebunden, die mir erlaubt, ihn wie ein Buch zu halten und ihn nach dem Lesen zuzuklappen. Das fehlte mir nämlich tatsächlich. Ein Buch benötigt zwei Seitenelemente zum Festhalten und einen Buchdeckel zum Zuschlagen nach dem Lesen. Ansonsten: Daumen hoch für Ebook-Reader.

    • buch im kopf Said:

      Wow.. bei dir scheint er ja auch oft zum Einsatz zu kommen. Ich bin gespannt wie sich das in Zukunft bei mir verhält. Das mit der Hülle finde ich interessant. Ich habe mich auch anfangs schwer getan, weil ich nicht wusste wie ich das Ding am Besten anpacken soll. Ist vielleicht eine Überlegung wert so eine Hülle 🙂


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