ZEBULON – Rudolph Wurlitzer

Kurzbeschreibung lt. amazon.de:

Zebulon Shook heißt der Held dieses Western ohne Helden: Nachdem er Lobo Bill im Kampf um eine Frau, halb Irin, halb Indianerin, erschießt, verlässt der abgebrannte Trapper und Fellhändler seine Hütte am Gila-Fluss in New Mexico und zieht Richtung Westen. Sein Weg führt ihn durch ein Land, wo kein Gesetz herrscht und Amerika noch nicht begonnen hat. In einem Bordell trifft er seinen Stiefbruder Hatchet Jack wieder, verliert beim Poker gegen die trickreiche und schöne Hure Delilah, fängt sich eine Kugel ein, und als er tags darauf erwacht, weiß er nicht, ob er noch lebt oder nur ein Geist ist unter Geistern. Auf der Suche nach seinem Vater macht er sich auf nach Kalifornien, wo der Goldrausch Exzesse von Gier und Gewalt feiert, trifft in einer Opiumhöhle Delilah wieder und wird als notorischer Outlaw von den Kräften von Recht und Ordnung gejagt. Schließlich stößt er an die letzte Grenze, wo die Welt endet und etwas anderes beginnt.

Meine Meinung:

Die Rezension zu diesem Buch zu schreiben scheint ebenso verwirrend zu sein wie die Story selbst. Ich bin sonst kein Fan von Western bzw. Büchern dieser Art, die Kurzbeschreibung und der Trailer haben mich dennoch irgendwie in ihren Bann gezogen. Zebulon,  der heldenhafte Antiheld dieses Buches, beginnt seine Reise als er im Kampf um eine Frau einen Kerl erschießt. Fortan treibt er in einer nebulösen Welt, nicht klar ob er uns dabei noch lebendig oder schon als Geist begegnet. Sein Weg wird gepflastert von Gewalt, Sex, Liebe und dem gestörten Verhältnis zu seinen Familienmitgliedern. Ich bin mir nicht sicher ob der Autor mit Zebulons Geschichte irgendein Ziel verfolgt hat, und wenn dann bin ich leider nicht dahintergekommen. Für mich war es eine rätselhafte und undurchsichtige Story mit prunklosen Charakteren, die nicht allzu viel von ihrem Leben erwarten und manch einer trotzdem seinen Zwängen auf der Suche nach mehr erliegt. Manchmal war mir der scheinbar fehlende Sinn in Zebulons Leben und die Dickhäutigkeit der Personen zu viel. Noch nie war mir ein Protagonist am Ende des Buches noch genauso unbekannt wie am Anfang.

Auch wenn das Buch nicht  ganz meinen Geschmack getroffen hat, war es interessant in die neblige Schattenwelt des Zebulon Shook einzutauchen und ihn ein Stück dabei zu begleiten.

Und hier das tolle Video 😉

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