Kurz oder gar nicht?!

Kennt Ihr das auch ? Man liest ein Buch aus, nimmt sich vor eine Rezension dazu zu schreiben und dann kommt der Alltag mit all seinen zeitraubenden Aktivitäten dazwischen. Es vergeht eine gewisse Zeit und dann noch ein bisschen und langsam beginnt die Geschichte  in Eurem Kopf zu verblassen. Und falls man dann ENDLICH Zeit finden sollte, fühlt man sich nich mehr in der Lage noch eine g´scheite Rezension zu verfassen.

Weil man 1. sich nicht mehr so genau an alles erinnert und 2. schon zig andere Bücher dazwischen gelesen hat und somit alles etwas Mischi Maschi ist. Manche machen sich während des Lesens Notizen, die später hilfreich sein sollen. Ganz ehrlich: wenn ich lese dann lese ich. Ich habs ausprobiert… mit fehlendem Erfolg (ich hab ständig vergessen mir Sachen zu notieren).

Jetzt habe ich mir was überlegt, weil so ganz rezilos ist auch irgendwie blöd. Ich persönlich muss keine langen Rezensionen zu einem Buch lesen, es reicht wenn jemand sagt ob das Buch gut oder schlecht war und warum. Deshalb wird es bei mir ab sofort folgendes geben „Auf ein Wort „.  In Auf ein Wort werde ich eine kurze und knappe Meinung zu Büchern abgeben. Dies ist denke ich eine gute Möglichkeit als gar keine Meinung zu verfassen, oder? Was haltet Ihr davon? Sind Euch längere Rezensionen lieber oder seid Ihr Fans des sich kurzfassens?

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6 Kommentare »

  1. Texthase Online Said:

    ’nabend,
    mir gefällt Beides, ob Rezi mit Inhaltsangabe etc oder Kurzbewertung. Wenn man merkt, dass es um die eigene Meinung, eine umsichtige Beurteilung geht, ist alles gut!

    Liebe Grüße

    Christiane

  2. NieOhneBuch Said:

    Gute Idee!
    Mir geht es oft auch so, besonders wenn ich eine gute Lesephase habe, ohne große Lust aufs Rezischreiben (aktuell mal wieder).
    Kurzeindrücke, bzw. Kurzrezensionen sind da eine gute Alternative.
    Und ganz ehrlich: furchtbar lange Rezis lese ich selbst nicht bei anderen. Da ist die Befürchtung immer zu groß, es könnte doch zu viel verraten werden.

  3. laberladen Said:

    Ich geb`s zu: Wenn eine Rezi sehr lang ist, dann neige ich dazu, sie nicht komplett zu lesen, sondern hüpfe meistens bis zum Ende, weil da ein Fazit steht, mit allem, was ich an Infos brauche. Man kennt ja den Lesegeschmack der Leute, bei denen man regelmäßig mitliest, und wenn da ein Buch empfohlen wird und auch nur kurz angemerkt, was Besonderes daran war oder warum es gefallen hat, dann möchte ich mir alles andere, was es über das Buch zu sagen gibt, selbst erlesen.
    Da wäre die neue Rubrik „auf ein Wort“ quasi ideal für mich!
    Und auch Deine Motivation, „kurz oder gar nicht“ zu praktizieren, kenne ich (leider) auch aus eigener Erfahrung.
    LG Gabi

  4. Das kenne ich leider auch sehr gut. Im Moment stapeln sich hier schon wieder die Bücher und ich komme mit den Besprechungen nicht mehr hinterher. Ich finde das immer sehr schade, da die Erinnerungen an die Bücher bei mir nach der Lektüre immer noch am frischesten sind. 😦 Kurzrezensionen sind da sicherlich eine gute Alternativ.

  5. Also, ich kenne das Problem auch, zurzeit hab ich (weil ich grad wieder zwei ausgelesen habe…) 6 Rezis ausstehen, die ich am liebsten gleich und sofort schreiben mag. Aaaber…der Tag hat nur 24 Stunden und arbeiten geh ich auch….seufz.
    Aber ich schreib sie trotzdem, weil ich mir schon mal Zwischendurchnotizen mache, besonders natürlich bei Leserunden, da ist es einfacher, sich wieder in die Geschichte einzufinden.
    Wie gesagt, ich kenne das Problem…
    Mir ist es aber auch egal, obs kurz oder lang ist, informativ sollen Rezensionen sein, wenn ich sie lese, nicht selbst ein Roman. Wobei mir das auch schon mal passiert, wenn ein Buch mich dermaßen begeistert, dass ich schreibe und schreibe….aber bewusst ist es nicht.
    Ich lese Deine Rezensionen ganz gern, das hat aber was mit Deinem Stil, etwas übers Buch zu sagen, zu tun und nicht mit der Länge 🙂 Also mach Du mal das, was Du für richtig hältst und Deine Leser werden es gut finden 🙂

    Hab einen schönen Sonntag
    Bine

  6. Huhu,

    ich kenn das und kann dich daher total gut verstehen. Im letzten Jahr habe ich ganz viele Rezis geschlampt, weil es mich total gestresst hat … inzwischen halte ich die kurz und knapp und hau meine persönliche Meinung in meiner Art und Weise – ohne Schleifchen drum – einfach raus!

    Zudem bin ich eher Fan von „kurz und knapp“. Freu mich drauf ….

    Liebe Grüße,
    nicki


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