Langenscheidts Handbuch zum Glück von Florian Langenscheidt

Kurzbeschreibung lt. amazon.de:
Anleitung zum Gücklichsein

Es ist das große Thema seines Lebens: Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Florian Langenscheidt mit der Frage nach dem Glück. Warum sind manche Menschen glücklicher als andere? Was brauchen wir zum Glück? Macht Geld glücklich? Ist Liebe eine Voraussetzung zum Glücklichsein? Wie gehen wir am besten mit Krisen um? Warum streben wir überhaupt nach dem Glück? Ist Glück ein erreichbares Ziel? Und wenn ja: Wie erreichen wir es? – In seinem neuen Buch zeigt Florian Langenscheidt uns umfassend den Weg.

Vor 30 Jahren, während des Studiums, hat er das »Institut für angewandte Glücksforschung« gegründet. An der Harvard University dozierte er über Glück. Jetzt öffnet er eine wahre Schatztruhe, gefüllt mit dem Wissen darüber, was er zum Thema seitdem erforscht und erlebt hat. Er konsultiert die großen Philosophen, enthüllt zum ersten Mal viel Persönliches aus seinem eigenen Leben und berichtet von Menschen, die trotz schwerer Schicksalsschläge wieder glücklich sein konnten. Darüber hinaus lässt er viele prominente Persönlichkeiten wie Mario Adorf, Franziska van Almsick oder Veronica Ferres zu Wort kommen, die ihre ganz persönlichen Ansichten zum Glücklichsein beisteuern. Eine Erkundungsreise, die uns in 24 Stationen dem Glück näherbringt.

Meine Meinung:

„Langenscheidts Handbuch zum Glück“, ein Buch bei dem ich sehr zwiegespalten bin. Da mich das Thema „Glück“ sehr interessiert, konnte ich eigentlich gar nicht daran vorbei. Und dann noch von einem Autor, der sich seit über 30 Jahren mit genau diesem Thema  beschäftigt hat. Da verspricht man sich so einiges davon.  In 24 Kapiteln, die u.a. die Titel „Vom Sinn des Lebens“, “ Das Glück liegt im Jetzt“, “ Glück ist Einstellungssache“ tragen, will Florian Langenscheidt dem Leser das Glück näherbringen. Zudem beinhaltet das Buch einen  sog. Glückstest, den man einmal vor und nach dem Lesen ausfüllen soll. Wohl um zu sehen um wieviel glücklicher man nach dem Lesen geworden ist bzw. um wieviel sich die eigenen Einstellung zum Glück verändert hat. Bei mir hat der Autor  das leider nicht erreicht. Was er erreicht hat war, dass ich mich teilweise schrecklich gelangweilt und aufgeregt habe. Gelangweilt hat mich sehr, dass der Autor sehr (sehr!) viel aus dem eigenen Leben erzählt hat und das in jedem Kapitel. Er lässt uns daran teilhaben was er alles erreicht und erlebt hat, wenn er kennt, das Verhältnis zu seinen Kindern, welche Stiftungen er gegründet hat etc. Wäre ja vollkommen in Ordnung, aber nur  wenn ich mir seine Biografie gekauft hätte! Was bestimmt gut gemeint war aber bei mir genau das Gegenteil bewirkt hat, waren die kurzen Storys verschiedenen Menschen, denen das Leben mehr oder weniger übel mitgespielt hat und die trotzdem JA zum Leben sagen. Ich kann mir nicht helfen ABER wenn ich unglücklich bin, hilft es mir z.B. nicht zu wissen, dass es viele Menschen gibt denen es noch 1000 Mal schlechter geht. Das hat eher das Potenzial einen noch mehr zu deprimieren. Den absoluten Bock hat bei mir der Autor mit Sätzen wie diesen abgeschossen: “ Natürlich ist Arbeit auch Maloche und Routine und Mobbing und Stress und Ungerechtigkeit und Ellenbogengerangel und sexuelle Belästigung und Diskrimierung. Aber wird sie uns weggenommen, merken wir erst, wie wichtig sie trotz allem ist für unser Glück.“ Dieser Satz war kein Einzelfall. Ich sags nicht gern aber dieses Buch war für mich ein echter Reinfall. Weniger „ICH“ auf den Autor bezogen und dafür mehr auf die Leserschaft, hätte dieses Buch vielleicht für mich zu einer besseren Lektüre gemacht. Wohl oder übel, muss ich mich Peter M. Hetzels Meinung anschließen langweilig.

Vielen Dank an den Heyne Verlag und Blogg dein Buch

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