Der Tote vom Oberhaus von Dagmar Isabell Schmidbauer

Kurzbeschreibung lt. amazon.de:

Im Fürstenkeller der Veste Oberhaus bricht ein Mann zusammen und verblutet hinter einer verschlossenen Tür. Er wurde mit einer mittelalterlichen Partisane erstochen. Doch nicht nur vom Täter fehlt jede Spur. Auch in der Wohnung des Toten weist nichts auf dessen wahre Identität hin. Das Passauer Ermittler-Duo Steinbacher und Hollermann tappt im Dunkeln. Und plötzlich tauchen Frauen auf, die alle behaupten, mit dem Toten zusammen gewesen zu sein. Die Ermittlungen werden eine echte Herausforderung für die Mordkommission Passau, die Licht in das düstere Konstrukt, das der Tote um sich herum aufgebaut hat, bringen muss. Was sie herausfindet, ist eine schmierige Inszenierung, die vor nichts und niemandem Halt gemacht hat, und die noch über den Tod hinaus weitere Opfer fordert. Nach Marionette des Teufels ist dies der zweite Fall um das Ermittler-Duo Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann.

Meine Meinung:

Der Zweiter Fall des Ermittler-Duos Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann gibt ganz schön viele Rätsel auf. Ein toter und scheinbar wohlhabender Mann ist im Fürstenkeller der Veste Oberhaus aufgefunden worden. Doch noch mysteriöser als sein Tod, ist die wahre Identität des Opfers. Und diese ist mehr als geheimnisvoll. Der gut angezogene Tote war Besitzer eines schicken Autos und hatte viel Bargeld bei sich. Seine sehr spartanisch eingerichtete Wohnung passt dagegen so gar nicht dazu. Je mehr die Ermittler rausfinden, desto verworrener wird der Fall.

Die Kommissarin Franziska Steinbacher ist jedoch nicht nur mit der Arbeit beschäftigt. Sie muss auch mit ihren Gefühlen kämpfen. Sie gelten nämlich dem Verdächtigen in diesem Fall.

Lange tappt man als Leser im Dunkeln und kann die Charaktere und Geschehnisse nicht so recht zusammenfügen. Auch die Vielzahl von Personen und die eingebauten Zeitsprünge fand ich teilweise etwas verwirrend und anstrengend. Auch wenn ich die Story hinter dem Verbrechen im Nachhinein nicht ganz ohne finde, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sämtliche Stränge der Geschichte gegen Ende zusammengefügt werden mussten. Komme was wolle. Das war für meinen Geschmack nicht „flüssig“ genug und wirkte etwas gezwungen.

Ich fand den Krimi ok aber leider auch nicht mehr. Den ersten Fall „Marionette des Teufels“ werde ich mir wohl doch nicht vornehmen. Bei vielen Lesern ist der Krimi jedoch gut angekommen und wer auf einen Hauch Erotik in Kriminalromanen steht, was leider nicht mein Fall ist, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

Homepage der Autorin: http://www.dagmar-schmidbauer.de/

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1 Kommentar »

  1. Texthase Online Said:

    ’nabend

    herzlichen Dank für die ehrliche Rezension!
    Viel Erfolg mit dem Blog und alles erdenklich Gute!

    Liebe Grüße

    Christiane


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