Blue von Abigail Padgett

Kurzbeschreibung lt. amazon.de:

Affen, Zahlen und Statistiken bestimmen den Arbeitsalltag der Sozialpsychologin Blue McCarron, die mit ihrer Hündin Brontë in einem verlassenen Motel in der Wüste Kaliforniens lebt. Dass ausgerechnet Blue mit den privaten Ermittlungen in einem Mordfall beauftragt wird, erscheint zunächst verwunderlich – jedoch bei weitem nicht so skurril wie der Fall selbst: Eine liebenswürdige alte Dame behauptet, vor fünf Jahren eine Männerleiche eingefroren zu haben, die in Folge eines Stromausfalls im Kühlhaus ans Tageslicht geschmolzen ist. Blue beginnt mit den Recherchen, die sie bald persönlicher betreffen, als ihr lieb ist …

Meine Meinung:

Ausgerechnet durch ein Erdbeben kommt Blue McCarron an den ungewöhnlichen Job. Normalerweise beschäftigt sich die Sozialpsychologin nicht mit Leichen und dem Aufklären von Todesfällen. Das ändert sich mit dem Tag als ein Erdbeben den Generator eines Kühlhauses außer Kraft setzt. Was eines der aufgetauten Fächer zu Tage befördert, sind die Überreste einer männlichen Leiche. Angemietet war das Fach von einer Omi, deren Bruder jetzt Blue um Hilfe bietet. Trotz der anfänglichen Zweifel nimmt sich die sonst zurückgezogen lebende Blue des Falls an. Eine Entscheidung, die auch Auswirkungen auf ihr Privatleben haben wird.

Ein ganz guter Kriminalroman mit einer interessanten Story, die man so gar nicht vermutet. Er weist jedoch meiner Meinung nach ein paar Schwachstellen auf. Obwohl die Autorin sehr interessante Fakten liefert, indem sie immer wieder die Verhaltensweisen der Affen mit denen des Menschen vergleicht, ist ihr Schreibstil etwas gewöhnungsbedürfig. Auch die Protagonistin Blue macht es einem nicht einfach. Verwirrt in ihrer Sexualität führt die eigentlich lesbische Blue ein etwas orientierungsloses und promiskuitiv angehauchtes Liebesleben, was teilweise wirklich stört beim Lesen.
Was die Autorin jedoch sehr gut aufgefangen hat, war die Atmosphäre der Wüste Kaliforniens in der die Story spielt. Bei manch einer Beschreibung kann man förmlich den Sand unter den Füßen und die Hitze der Sonne auf der Haut fühlen.

Es wäre von Vorteil für den Krimi gewesen wenn er weniger vor Sex und Feminismus strotzen würde. Sehr gelungen finde ich dagegen das schöne und griffige Cover.

Eine Leseprobe findet Ihr hier KLICK

Blue McCarrons zweiter Fall „Blue’s Dämonen“ erscheint am 14.03.2013

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