Die Schriften von Accra von Paolo Coelho

Kurzbeschreibung lt. amazon.de:

Er ist vor langer Zeit auf der Suche nach Abenteuern und Reichtum in die Welt hinausgegangen und zufällig in Jerusalem gelandet. In einer magischen Nacht, als ein feindliches Heer die Stadt bedroht und alles verloren scheint, antwortet der geheimnisvolle Fremde auf die großen Fragen der Menschen, die über die Jahrtausende immer wieder gestellt werden.

Meine Meinung:

Paolo Coelho ist ein Schriftsteller bei dem ich mich nicht entscheiden kann  ob ich seine Bücher gerne lese oder nicht. Während sein hochgelobter Alchimist mir überhaupt nicht zugesagt hat, gehört „Veronika beschließt zu sterben“ zu meinen Lieblingen. Doch anstatt, dass mich „Die Schriften von Accra“ diesbezüglich erleuchten, bleiben sie eher mittelmässig.

Wir befinden uns in Jerusalem,  im Jahre 1099. Die Machthaber der Stadt bereiten sich auf den Angriff der Kreuzritter vor. Die Menschen sind aufgebracht, verzweifelt und ängstlich. Da taucht ein weiser Kopte auf, der die Seele Jerusalems bewahren will. Und dies soll so geschehen: Er selbst sieht sich als Meister, die Menschen als Schüler. Sie sollen ihm Fragen stellen. Und alles was sie hören, sollen sie weitererzählen. Hört sich erstmal nach einem sehr spirituellen Roman an. Liest sich jedoch in Wirklichkeit wie ein Frage und Antwort Spiel, das sich zwar gut liest und unterhält aber einem nichts wirklich was Neues erzählt.
Man sollte meinen, dass die verängstigten Menschen Fragen zu dem Kampf haben, oder wie es ist Sieger bzw. Verlierer zu sein. Stattdessen befragen die Menschen den Kopten  zu allen möglichen Themen des Lebens wie z.B. Liebe und Sex, wie es ist gebraucht zu werden, Angst vor Veränderungen, Schönheit und Schicksal.                                                                                                                               Ein Buch mit solch einer Kurzbeschreibung: „Ein Buch darüber, dass man jeden Augenblick so bewusst leben sollte, als wäre es der letzte, und dass man seine Träume nicht aufschieben sollte.“, weckt ganz schön große Erwartungen. Diese wurden meiner Meinung nach jedoch nicht erfüllt. Ein schönes Büchlein zum Verweilen aber leider auch nicht mehr.

Vielen Dank an den Diogenes Verlag und Blogg dein Buch.

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2 Kommentare »

  1. Da habe ich es mit dem Coelho einfacher – er gefällt mir grundsätzlich nicht. Zu bemüht tiefsinnig 😉

    • buch im kopf Said:

      ui… hast du schon mal „Veronika beschließt zu sterben“ gelesen? Ich liebe dieses Buch. Kein Vergleich zu dem o.g.


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